Aber nicht nur DDP hilft: Bei der Vorbereitung des Workshop zum Thema Entrepreneurial Designs (mit Alex Osterwalder und Patrick Stähler) auf dem Entrepreneurship Summit haben wir über Steve Blank gesprochen, den Partick schon lange inhaltlich schätzt und der nun mit Alex gemeinsam in Sachen Business Models unterwegs ist und dabei die von u. a. Alex entwickelte von ipad App promoted. ImMittelpunkt steht die Erkenntnis, dass die Gründungsplanung mehrheitlcih aus Annahmen besteht. Und die, hier schließt sich der Kreis, sind der Mittelpunkt des Discovery Driven Planning. Man darf gespannt sein welcher Ansatz sich in der Startup Praxis durchsetzt.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Wisdom of the crowd in Sachen Geschäftsmodelle
Es passt vieles zusammen. In meiner Beratung empfehle ich was ich auch in den Hochschulveranstaltungen immer wieder mit den Gründern praktiziere: Discovery Driven Planning. Diese Methode habe ich über Susan Müller kennen gelernt und DDP ist vor allem dazu geeignet, schon früh in der Entwicklungsphase des Geschäftsmodells ein Gefühl für Zahlen zu generieren. Oder wie es die Autoren des gleichnahmigen Aufsatzes in der Harvard Business Review formulierten: "We bake in profitability!"
Dienstag, 26. Oktober 2010
Top Acts in Sachen Business Models
Im Herbst geht es mal wieder rund:
Neue Geschäftsmodelle diskutieren wir natürlich an der HWR Berlin (z. B. mit Günter Faltin: http://www.mba-berlin.de/) - aber natürlich eignet sich auch die
Neue Geschäftsmodelle diskutieren wir natürlich an der HWR Berlin (z. B. mit Günter Faltin: http://www.mba-berlin.de/) - aber natürlich eignet sich auch die
BerlinWebWeek http://berlinwebweek.de/ - spannend ist dort am 27.10. das Thema Finanzierung ... na dann bin ich ja mal gespannt.
Aber das HIGHLIGHT ist natürlich der Entrepreneurship Summit am 6.11.2010. Von 16-17 moderiere ich einen Workshop mit den Meistern des Geschäftsmodelldenkens persönlich: Alex Osterwalder und Patrik Stähler. Mehr unter: http://www.entrepreneurship-summit.de/11-2010/programm/
Ich freue mich riesig auf den 6. November - schaut vorbei und nehmt die besten Anregungen für Eure Startups mit. Eine solche Chance gibt es so schnell nicht noch einmal
PS
Tipp: Bis Ende Oktober verdoppelt PaperC den Aufladebetrag - na dann mal los: aufladen, lesen, kopieren/sharen/drucken was das Herz begehrt. Mehr unter: http://www.entrepreneurship-summit.de/11-2010/programm/
Tipp: Bis Ende Oktober verdoppelt PaperC den Aufladebetrag - na dann mal los: aufladen, lesen, kopieren/sharen/drucken was das Herz begehrt. Mehr unter: http://www.entrepreneurship-summit.de/11-2010/programm/
Montag, 4. Oktober 2010
Praktika
Zu Beginn des Semester gibt es wieder mehrer sehr gute Angebot von Unternehmen aus den Bereichen Cleantech, Smart Mobile, Consulting und Venture Capital. Also bei Interesse bitte mail an: sripsas@hwr-berlin!
Liebe Kapitalgeber, liebe Organisatoren der Businessplanwettbewerbe
am letzten Tag Freitag hatte ich die Chance, in der Sitzung des Studiengangsrates des HWR Bachelor "Unternehmensgründung & Unternehmensnachfolge" die Ergebnisse meiner Forschungsprojekte zum Thema Businessplan vorzutragen. Es wurde deutlich, dass selbst prämierte BP nicht automatisch zu erfolgreichen Gründungen führen. Über das Lob und die Anregungen zum Weiterforschen habe ich mich sehr gefreut. Das Beste aber ist, für manch "Älterenen" in der Runde war das alles ein Dejavu. Da müssen wir ansetzen. Wenn Businesspläne eine Lern- und Kaptialakquisefunktion haben, aber kein Erfolgsfaktor sind, dann BITTE liebe Kapitalgeber, liebe Organisatoren der Businessplanwettbewerbe greift dieses Wissen auf und hört auf den Teilnehmern genau dies zu suggerieren. Ich habe das Gefühl, dass bloß weil es vor allem Kapitalgeber (Förderbanken, Geschäftsbanken, VCs) sind, die sich der Gründerförderung annehmen, denen zu sehr nach dem Mund geredet wird. Es dreht sich vielleicht deshalb alles immer wieder um die Planung. Für uns Entrepreneurshipforscher heißt das: selbstbewusster auftreten und die Interessen der Entrepreneure klarer in der Vordergrund rücken. Handlungs- und Führungskompetenzen im Entrepreneurship, die Themen "Kreative Zerstörung" und "Erkennen von Wertschöpfungschancen" gehören in den Mittelpunkt.
Eine schöne erste Oktoberwoche wünscht
Sven Ripsas
PS Wer Lust hat, sich die Geschichte der Ansätze zur Geschäftsmodellanalyse auf einer Abbildung (The Evolution of the Business Model Concept) anzusehen wird hier fündig:
http://www.affarsmodeller.se/Business-Model-Timeline.gif
Eine schöne erste Oktoberwoche wünscht
Sven Ripsas
PS Wer Lust hat, sich die Geschichte der Ansätze zur Geschäftsmodellanalyse auf einer Abbildung (The Evolution of the Business Model Concept) anzusehen wird hier fündig:
http://www.affarsmodeller.se/Business-Model-Timeline.gif
Montag, 20. September 2010
Die Anzeichen verdichten sich.
Es ist nicht nur das Buch "Getting to Plan B", aus dem ich die Zuversicht nehmen, dass der neue Artikel, an dem ich mit Holger Zumholz arbeite, genau in die richtige Richtung zielt. Wir haben mit der Berliner Volksbank den Umgang der Gründer mit dem Businessplan in der Nachgründungsphase untersucht. Und das Ergebnis ist eindeutig: die allermeisten legen den Plan nach der Gründung in die Ablage "P" und die Entwicklung des Unternehmens erfolgt nur noch auf der Basis des Bauchgefühls. Nichts gegen das Bauchgefühl, das ist etwas sehr Wichtiges, nur schade um die ganze Planungsarbeit. Natürlich muss der Entrepreneur flexible auf den Markt reagieren, lernen und das Geschäftsmodell Schritt für Schritt entwickeln, aber völlig auf die Unterstützung aus der eigenen Planung zu verzichten heißt, die eigenen Ressourcen nicht wertzuschätzen. Aus dem viel zu langen und in Details verliebten BP muss ein schlankes, praktikbles Plaungs- und Präsentationsdokument werden. BPW-Macher aufgepasst! Die Managementlehre wird sicher in der näheren Zukunft wesentlich mehr Gewicht auf die Nachgründungsphase legen.
Ein schöne Woche
Sven
Es ist nicht nur das Buch "Getting to Plan B", aus dem ich die Zuversicht nehmen, dass der neue Artikel, an dem ich mit Holger Zumholz arbeite, genau in die richtige Richtung zielt. Wir haben mit der Berliner Volksbank den Umgang der Gründer mit dem Businessplan in der Nachgründungsphase untersucht. Und das Ergebnis ist eindeutig: die allermeisten legen den Plan nach der Gründung in die Ablage "P" und die Entwicklung des Unternehmens erfolgt nur noch auf der Basis des Bauchgefühls. Nichts gegen das Bauchgefühl, das ist etwas sehr Wichtiges, nur schade um die ganze Planungsarbeit. Natürlich muss der Entrepreneur flexible auf den Markt reagieren, lernen und das Geschäftsmodell Schritt für Schritt entwickeln, aber völlig auf die Unterstützung aus der eigenen Planung zu verzichten heißt, die eigenen Ressourcen nicht wertzuschätzen. Aus dem viel zu langen und in Details verliebten BP muss ein schlankes, praktikbles Plaungs- und Präsentationsdokument werden. BPW-Macher aufgepasst! Die Managementlehre wird sicher in der näheren Zukunft wesentlich mehr Gewicht auf die Nachgründungsphase legen.
Ein schöne Woche
Sven
Donnerstag, 16. September 2010
Ein Jahr später
Was in den letzten 12 Monaten genau passiert ist? Frag ich mich auch! Vor allem aber, hat die Geschäftsmodellszene sich in Bewegung gesetzt. Mir bleibt vor allem der Workshop mit dem Meister der Business Model Graphic Alex Osterwalder (http://www.businessmodelalchemist.com/), dem "Erfinder" der Geschäftsmodellanalyse Patrick Stähler (http://www.business-model-innovation.com/index.html) und Günter Faltin (www.entrepreneurship.de) bei den T-Labs in Erinnerung.
Und meine Hoffnungen liegen auf dem Artikel, den ich mit Holger Zumholz, über die Entwicklung der Gründungsunternehmen nach dem Business Plan schreibe - die Amis haben mit dem Buchtitel "getting to plan B" uns schon wieder vorgemacht. Ich werde jetzt regelmäßig darüber berichten. Ein großes Dankeschön an Bruce (http://brucespear.com/), der mich wieder zum bloggen motiviert hat und an Beate (http://www.keksbank.de/), der ich viele Ideen verdanke.
Sven
Freitag, 4. September 2009
And now to something completely different:
Gestern abend gab es einen besonderen Abend:
mit Otto Herz, einem der kreativsten Denker in Sachen Bildung in Deutschland,
mit Prof. Julius, Uni Rostock, und Margret Rasfeld, Schulleiterin in Berlin,
haben wir mit der Leitung der Waldschule Gerdes in Berlin überberlegt, wie die Schulen Zukunftsthemen aufgreifen (u.a. Lernen & Forschen, Entrepreneurship, Lernbüros) und einfach interessanter und besser arbeiten können. Eigentlich ist sich die Forschung einig, wie ein gute Schule aussehen kann. Schule und Lernen sind etwas Faszinierendes. In diesem Sinne - Carpe Diem
Donnerstag, 3. September 2009
Geburtstunden:
Wann blaue Blaue Ozeane oder das Canvas Business Model geboren wurden, weiss ich nicht. Glücklicherweise kann ich mich aber an den Moment erinneren, als ich vor ca. 3 Jahren mit Günter Faltin in seiner Wohnung über innovative Geschäftsmodelle sprach. Ich hatte gerade das Buch "So schön kann Wirtschaft sein" gelesen und mir schwirrten die Kultur-Kreativen im Kopf - so weit war der Weg also gar nicht. Jetzt arbeite ich daran, die vielen Ideen, die in diesem Sommer bei der Begleitung von StartUps (PaperC, niiu) aus unserer Hochschulen entstanden sind, in meine Lehre und Vorträge zu übertragen. Ich freue mich auf den Herbst und drücken den Gründern die Daumen - sie haben sich eine Chance redlich verdient.
Mittwoch, 8. Juli 2009
Berlin macht sich Gedanken über die Zukunft: Ein Demographie-Konzept soll helfen. Leider fehlt das Thema Entrepreneurship - in der Berliner Zeitung konnte ich das in einem Interview ein wenig ausführen. Da hat der Berliner Senat noch viel Arbeit vor sich ....
In diesem Sinne einen schönen Tag!
Sonntag, 5. Juli 2009
Der Anfang
Es geht los! Das Thema Entrepreneurship, die Entwicklung kreativer Geschäftsmodelle ist reif für einen Blog. Hoffentlich wird deutlich, dass das Geschäftsmodelle wie kaum ein Thema zuvor sich eignet, das Management zu verändern. Genau diesen Prozess möchte ich durch eigene Forschung bereichern, in der Lehre vermitteln und in der Praxis umsetzen.
Deswegen handelt dieser Blog von Gründern und Forschern. Der Blog soll kritisch, euphorisch, international und immer offen für neue Gedanken sein.
Natürlich gibt aus meinem Netzwerk viele Anregungen: Günter Faltin und der Entrepreneurship-Blog http://business-model-design.blogspot.com/, oder Alexander Osterwalders http://business-model-design.blogspot.com/ und ich hoffe, es kommen noch viele dazu!
Ich freue mich drauf
Sven Ripsas
Abonnieren
Posts (Atom)